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Sie möchten Ihre Marke stärken und Kunden an Ihr Unternehmen binden?

Das Vertrauen der Kunden zu gewinnen zählt nach wie vor zu den essentiellen Grundlagen, um Kunden zu binden und die Marke zu stärken. Eine Möglichkeit, um dieses Vertrauen aufzubauen, bietet der identitätsorientierte Ansatz der Markenführung. Während sich bei Ihren Kunden auf Grundlage Ihres Auftritts ein Unternehmensbild gründet, liegt es in Ihren Händen, Ihre Identität so zu formen, dass es zu keiner Identitätslücke zwischen Planung und Wahrnehmung kommt. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Image an Ihr Aussagekonzept anpassen:

Identitätsbasierter Ansatz der Markenführung nach Burmann et. al. 2012

Identitätsbasierter Ansatz der Markenführung nach Burmann et. al. 2012

  1. Ihre Markenidentität repräsentiert die Merkmale, für die Ihre Marke zunächst intern steht und später auch nach außen stehen soll und legt den Kundennutzen aus Ihrer Sicht fest sowie spezifische Kompetenzen, die in Ihrer Marke verankert sein sollen. Definieren Sie ein Aussagekonzept, dass Sie intern vertreten und nach außen realisieren können.
  1. Die vom Nachfrager individuelle subjektive Wahrnehmung und Dekodierung der von Ihrer Marke ausgestrahlten Signale, führen zum Markenimage. Es handelt sich somit um eine subjektive Beurteilung des Nachfragers, ob seine Erwartungen und Bedürfnisse von Ihrer Marke erfüllt werden und kann somit von der geplanten Markenidentität abweichen. Versuchen Sie durch eine Ausrichtung aller markenbezogenen Aktivitäten diese Lücke zu schließen.
  1. Zum Aussagekonzept der Markenidentität und den markenbezogenen Aktivitäten zählen Markenpersönlichkeit, Markenwerte, Markenvision, Art der Markenleistung, (Kern-) Kompetenzen der Marke sowie die Markenherkunft, die in einer Wechselwirkung auf die Komponenten des Markenimages wirken sollen, wozu Markenbekanntheit, Markenattribute, funktionaler und symbolischer Nutzen der Marke für den Kunden zählen.
  1. Eine weitere Identitätslücke kann bereits im internen Markenmanagement entstehen. So kann die konzipierte Markenidentität auf Managementebene von der Wahrnehmung der Unternehmensangehörigen abweichen, welche dadurch gegebenenfalls die Markenidentität nicht korrekt an den Nachfrager widerspiegeln. Die geplante Markenidentität muss also bereits in allen Köpfen der Unternehmensangehörigen verankert werden und das Selbstbild zunächst intern realisiert werden. Lesen Sie in den nächsten News, wie sie durch Brand Commitment und Brand Citizenship Behaviour diese Lücke schließen können.

Wir hoffen Ihnen hiermit einen kleinen Einblick in einen interessanten Ansatz der Markenführung gegeben zu haben. Sollten Sie Unterstützung und Ideen benötigen, um Ihre Identität weiter aufzubauen oder durch diverse Aktionen an den Kunden zu vermitteln, dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!


Digitalisierung – Die Top 6 Herausforderungen an das Marketing und den Vertrieb

Die Digitalisierung verändert unser Berufsleben in einem Maße vergleichbar der industriellen Revolution: Es automatisiert Wissen und Produktionsprozesse. Auch wenn dieser Vergleich etwas hochgestochen erscheint, stellt die Digitalisierung uns vor ganz neue Herausforderungen. Lesen Sie jetzt, welchen Herausforderungen sich das Marketing und der Vertrieb stellen muss.
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  1. Explosion der Kanäle: Die Vielzahl an neuen Kommunikations- und Vertriebskanäle, Personal Media (social, mobile, local, wearable) und der Relevanzverlust der Massenmedien stellt das Marketing und den Vertrieb vor ganz neue Herausforderungen.
  2. Neue Arbeitswelten: Um den neuen Gegebenheiten Herr zu werden, bedarf es neuer Kompetenzen. Digitale Werkzeuge kennen, Netzwerke gezielt nutzen, den Überblick behalten, Informationen filtern und schnelles Ausprobieren sind dabei wesentliche Kernkompetenzen.
  3. Umfassende Daten: Digitalisierung bietet mehr Consumer-Insights, andere Kennzahlen und neue Differenzierungspotentiale, welche Anknüpfungspunkte für persönliche Kommunikation und individuellen Service liefern. Es gilt diese Daten zielführend und rechtzeitig zu analysieren und zu verwenden.
  4. Höhere Geschwindigkeiten: Technologien und Produkte haben einen kürzeren Lebenszyklus. Wissen und Inhalte sind schnell veraltet. Es muss sich stärker an der Echtzeit orientiert werden.
  5. Steigender Erfolgszwang: Der Effizienz- und Verkaufsdruck steigt und der Wettbewerb wird verschärft.
  6. Steigende Konsumentenmacht: Kunden sind anspruchsvoller und vernetzter. Das Leistungsversprechen lässt sich schneller überprüfen und Produktvergleiche bedürfen nur wenige Clicks.
Der digitale Wandel (wie z.B. Industrie 4.0, Web 4.0 oder Personal 4.0) beschäftigt zur Zeit alle Branchen und Unternehmen.
Wir von radtkeMARKETING erarbeiten mit Ihnen eine branchen- und produktspezifische SOLL-IST-Analyse und erstellen darauf aufbauend ein nachhaltiges Zukunftskonzept für Ihr Unternehmen.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot: sales@rm-hh.de

5 Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams 

Virtuelle Teams stellen Führungskräfte vor große Herausforderungen, denn nicht nur Führung, sondern auch Distanz und Virtualität spielen hierbei eine wichtige Rolle.Wir zeigen Ihnen 5 Schlüsselfaktoren auf, wie Sie Ihr virtuelles Team erfolgreich führen. 

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  1. Enge und stetige Kommunikation
    Als Teamleiter sollten Sie stetig und v.a. mit allen Teammitgliedern kommunizieren, damit sich niemand im Team ausgeschlossen fühlt. Dabei kommt es nicht auf das jeweilige Medium an, über welches kommuniziert wird, sondern vielmehr auf Regelmäßigkeit und Häufigkeit.
  2. Gemeinsames Verständnis für Zusammenarbeit schaffen
    Ein erfolgskritischer Faktor, insbesondere in virtuellen Teams, ist das Erzeugen eines Gemeinschaftsgefühls, einer Teamidentität. Vermeiden Sie Konkurrenz im Team und schaffen Sie ein gemeinsames Verständnis für Kooperation.
  3. Den Sinn und Zweck des virtuellen Teams herausstellen
    Um die Arbeitsmoral in Ihrem virtuellen Team zu stärken, sollten Sie Ihrem Team als Führungskraft verdeutlichen, warum es gebildet wurde und welchen Beitrag es zum Unternehmenserfolg leisten soll.
  4. Eigene, transparente Leistungsstandards setzen
    Besonders dann, wenn die Mitglieder Ihres Teams an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Zeitzonen arbeiten, empfiehlt es sich gemeinsame Standards und transparente Indikatoren zu definieren, die für alle verständlich sind. So stellen Sie sicher, dass beispielsweise Ergebnisse von allen Teammitgliedern (unterschiedlicher Kulturen) gleich bewertet werden.
  5. Coaching Strategien auf die Distanz setzen
    Coachen auf Distanz stellt Sie als Führungskraft vor eine Herausforderung. Beobachten und nutzen Sie die Arbeitsergebnisse Ihrer Teammitglieder (Dokumente, E-Mails etc.), um diese zu coachen. Geben Sie regelmäßige Feedbacks und nutzen Sie jede Option für ein persönliches Gespräch.

Wir hoffen Ihnen hiermit ein paar wertvolle Tipps für die erfolgreiche Führung virtueller Teams geben zu können.Wir bieten zum Thema virtuelle Führung spezielle Workshops an.

Nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf: sales@rm-hh.de

Ihr Team von radtkeMARKETING


Die vier Marketingabteilungen der Zukunft

NL_Marketingabteilungen der Zukunft

 

Globalisierung, Digitalisierung und immer transparenter werdende Märkte sind nur einige Themen, die das Marketing vor neue Herausforderungen stellen. Daraus werden sich in Zukunft neue Strukturen bilden müssen. Lesen Sie hier, wie die Marketingabteilungen der Zukunft aussehen könnten:

 

  1. Szenario „Neustart“: Unternehmen ohne Abteilung.  
    Zukünftige Unternehmen haben keine klassische Marketingabteilung mehr. Neue Arbeitsmodelle und -kulturen führen dazu, dass Abteilungen, Hierarchien, Statussymbole und konventionelle Budgetierung abgeschafft werden. Stattdessen wird auf Selbstmotivation und Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter ohne Anweisung und Kontrolle gesetzt. Statt funktionellen Marketingabteilungen gibt es nur noch offene Arbeitskreise.
  2. Szenario „Koordinierung“: Überall und Nirgends.    
    Das Marketing findet sich nicht mehr in einer klassischen Abteilungsstruktur wieder, sondern wird dezentral und netzwerkartig im Unternehmen aufgestellt. Lediglich eine kleine Stabstelle kümmert sich um die strategische Arbeit und die Vielzahl an Marketingbotschaftern. Die Marketingbotschafter arbeiten dezentral in einzelnen Fachbereichen und verfügen neben dem Marketing Know-How somit auch über Fachwissen ihrer Abteilung. Die Marketingdenkweise wird in diesem Konzept als Grundhaltung im gesamten Unternehmen getragen und übernimmt die Rolle des internen Vernetzers und Vermittlers.
  3. Szenario „Wachablösung“: Sich verändern oder verändert werden.  
    Durch die zunehmende Digitalisierung kommt es zu neuen Herausforderungen. Das Kompetenzprofil der Marketingorganisationen muss sich den Entwicklungen anpassen. Immer mehr Unternehmen stellen daher Chief Digital Officer ein, die den digitalen Wandel des Unternehmens vorantreiben sollen. Damit werden sie häufig zu Innovationstreibern für die ganze Organisation und können quer zu den bisherigen Strukturen arbeiten. Die Marketingabteilung muss mit dem Chief Digital Officer kooperieren und seine Entscheidungen respektieren.
  4. Szenario „Nachweisbarkeit“: Nur die Zahlen zählen.          
    Der Abverkaufsdruck und die Messbarkeit wird die Marketingabteilung stark beeinflussen. Eine Fokussierung auf die operativen Aufgaben zur Absatzerhöhung wird zunehmen. Die Marketingabteilung rückt näher mit dem Vertrieb zusammen und wird sich zunehmend am Kundenverhalten orientieren. Optimierung der Mikro-Kaufprozesse, Vertriebsunterstützung, Effizienzprogramme und KPI-Berechnungen bestimmen die Maßnahmenpläne.

Wir hoffen Ihnen hiermit einen kleinen Einblick in den Strukturwandel der Zukunft gegeben zu haben.

Freundliche Grüße,

Ihr Team von radtkeMARKETING